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Projekt Spanien - Interkulturelle Kommunikation - Mit Unterstützung der NBank

Im Rahmen des Projekte Spanien wird nun eine Fortbildung zum Thema Interkulturelle Kommunikation für drei spanische Fachkräfte mit Unterstützung der NBank durchgeführt. Die Mitarbeiter sind derzeit in den Einrichtungen Matthäus, Jona und Ofenerdiek beschäftigt.
Lehrinhalte der Fortbildung (Interkultureller Trainings) sind :

• Kultur und kulturelle Identität in deutschen Betrieben
• Verschiedene Ansätze zur Interpretation von als kulturell wahrgenommenen Unterschieden und Konflikten
 • Fallstricke der eigenen Wahrnehmung und kommunikative Missverständnisse
 • Auseinandersetzung mit Vorurteilen und Stereotypen
• Umgang mit Irritationen eigener Normalitätserwartung
• Einfluss von Hierarchie und Machtverhältnissen auf interkulturelle Kommunikation

 Ein interkulturelles Training beruht immer auf der Anwendung interaktiver Methoden, die den TN eigene Erfahrungen ermöglichen sowie zur Reflexion ihrer Erfahrungen anregen.

Methoden Trainings werden methodisch vielfältig gestaltet. Kurze theoretische Inputs werden zum Beispiel verbunden mit:
• Simulationen
• Critical Incidents/Fallarbeit
• Rollenspiele
• vor- und nachbereitete Exkursionen
• Wahrnehmungsübungen
• Feedback-Methoden
• Reflexionsübungen

Die Teilnehmer besitzen nach Erlangung des Zertifikats folgende Kompetenzen, sie:
• können nationalkulturelle Konzepte kritisch hinterfragen
• sind sich der Prozesshaftigkeit von Kultur und dem Facettenreichtum unterschiedlicher kultureller Prägungen bewusst
 • besitzen ein Bewusstsein für kulturelle Selbstverortung und die Relativität der je individuellen kulturellen Prägung
 • lernen Mechanismen zur Entstehung von Vorurteilen und Stereotypen kennen, was ihnen einen bewussteren Umgang mit Vorurteilen in den Betrieben ermöglicht
 • das Erleben interkultureller Irritationserlebnisse in deutschen Betrieben
• haben ihre Fähigkeit zur Empathie und zum Perspektivwechsel erweitert
• können als interkulturelle Konflikte wahrgenommene Situationen im Berufs‐ und Alltagsleben interpretieren und die Relevanz des Faktors Kultur re- bzw. dekonstruieren.
• können Strategien zur Verbesserung des Umgangs mit Missverständnissen in Fallbeispielen anwenden
• sind auf die Möglichkeit von Irritationen in der Konfrontation mit eigenen Normalitätserwartungen vorbereitet


Günter Zingel ist Dipl.Kfm. und war zuletzt Geschäftsführer von 25 Kindertagesstätten des Kirchenkreisverbandes Ostfriesland-Nord in Aurich. Vorher hat er als leitender Mitarbeiter in verschiedenen Kliniken (Karl Jaspers Klinik in Oldenburg und Klinikum Leer) und im Hafenamt Brake im Finanzwesen und im Einkauf gearbeitet. Er bringt also breit gefächerte Erfahrungen aus sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen mit. Seit 2006 ist er Mitglied im Kirchenvorstand der ev.-luth. Kirchengemeinde Leer und wurde 2018 für weitere 6 Jahre wieder gewählt. Seit dem 01. Februar 2018 ist er als Geschäftsführer des  "ekito" Verbundes in Oldenburg tätig.